Ueberschrift_Chronik1

Erstmals erwähnt wurde das Gebiet des heutigen Weissen Hirschs im Zusammenhang mit den Mönchen des Altendresdner Augustinerklosters, die 1420 ein Stück Wald zum Holzschlagen erhielten. Noch heute trägt ein Teil des Ortes den Namen „Mönchsholz“.

1685 kaufte der kurfürstliche Kapellmeister Christoph Bernhard (Bernhardi) einen Weinberg und errichtete in dem Winzerhaus die Schänke „Zum Weißen Hirsch“, die 1726 „kanzleischriftsässiges Gut“ wurde.
Günstig an der Verbindungsstraße gelegen, war der Gasthof vorwiegend Quartier für Durchreisende. Dem wirtschaftlichen Erfolg konnte auch der 7 jährige Krieg nichts anhaben.

Ende des 18. Jh. wurden die Landstrassen ausgebaut, das Postwesen verbessert, die Mobilität der Bürger stieg. Der Weiße Hirsch wurde 1839 in eine freie Landgemeinde umgewandelt und von den Städtern als Ausflugsziel, später auch verstärkt als Daueraufenthalt für den ganzen Sommer aufgesucht. Dieser wachsenden Gästeschar wollte man etwas besonderes bieten.

1867 errichtete Theodor Lehnert ein luxuriöses Bad für kränkelnde
Menschen, das er nach seiner Tochter Frida „Fridabad“ nannte.
Die Gäste verbanden ihre Sommerfrische nun gern mit einer Badekur - der Grundstein für die Entwicklung des Ortes zum Kurort war gelegt.